# Was Sie in den ersten Monaten nach dem Start Ihrer QR-Speisekarte messen sollten

> Eine praktische Liste der Zahlen, die sich nach dem Start Ihrer QR-Speisekarte lohnen: Bestellungen pro Tisch, Bonwert, Stoßzeiten und Rückmeldungen der Gäste.

Wachstum · 21. April 2026 · https://qrcodemenu.co.uk/de/blog/kennzahlen-nach-qr-menue-start/

Die ersten Wochen nach dem Start einer QR-Speisekarte sind turbulent. Das Team lernt, die Gäste gewöhnen sich ans Scannen, und schnell beurteilt man das ganze Projekt nach Bauchgefühl. Eine Handvoll einfacher Zahlen, regelmäßig geprüft, sagt Ihnen deutlich mehr und zeigt, was Sie zuerst verbessern sollten.

## Woher die Zahlen kommen

Mit QR Menu Manager ist jede Bestellung eine WooCommerce-Bestellung in der Datenbank Ihres eigenen WordPress. Zeitlich begrenzte QR-Sitzungen hängen Filiale und Tisch automatisch an die Bestellung, Sie wissen also bereits, woher jede Bestellung kommt. Die eingebauten WooCommerce-Berichte decken die Grundlagen ab, und für genauere Fragen exportieren Sie die Bestellungen in eine Tabelle. Beachten Sie: Das sind Bestelldaten. Sie zeigen, was bestellt wurde, nicht, wie viele Menschen den Code gescannt haben, ohne zu bestellen.

## Die Zahlen, die sich lohnen

- Bestellungen pro Tisch und Filiale: Welche Tische und Standorte nutzen die QR-Karte, welche kaum?
- Durchschnittlicher Bonwert: Gesamtumsatz geteilt durch die Zahl der Bestellungen, Woche für Woche.
- Renner und Ladenhüter: pro Filiale, nicht nur insgesamt.
- Gutscheinnutzung: Wie viele Bestellungen haben welchen Gutschein genutzt, und was waren sie wert?
- Stoßzeiten: Bestellungen nach Tageszeit und Wochentag.
- Rückmeldungen der Gäste: Kommentare von Team und Gästen, schriftlich festgehalten statt aus dem Gedächtnis.

## So lesen Sie die Zahlen

Achten Sie auf Muster, nicht auf einzelne Tage. Kommen von einem Tisch kaum QR-Bestellungen, prüfen Sie zuerst den Code: Ist er beschädigt, ungünstig platziert oder hinter dem Serviettenhalter versteckt? Sinkt der Bonwert nach dem Start, prüfen Sie, ob Extras und Portionsgrößen leicht zu finden sind. Hinkt eine Filiale hinterher, fragen Sie das Team vor Ort, was die Gäste sagen; oft fehlt am Tisch nur eine einfache Erklärung.

Stoßzeiten verdienen besondere Aufmerksamkeit. Häufen sich die Bestellungen jeden Tag in derselben halben Stunde, brauchen Küche und Service genau dann die meiste Unterstützung, und genau dann schadet eine langsame Karte am meisten.

## Eine einfache Monatsroutine

1. Exportieren Sie die Bestellungen des Vormonats in eine Tabelle.
2. Erstellen Sie pro Frage eine kleine Übersicht: Bestellungen nach Tisch, Filiale, Uhrzeit und Produkt.
3. Vergleichen Sie mit dem Vormonat und notieren Sie drei Beobachtungen.
4. Wählen Sie eine einzige Änderung zum Testen, etwa ein Gericht verschieben, ein Extra anpassen oder einen Tischaufsteller neu drucken.
5. Prüfen Sie im nächsten Monat dieselben Zahlen.

> Bewahren Sie Ihre Tabellenvorlage auf und nutzen Sie sie jeden Monat neu. Bleiben die Spalten gleich, dauert der Monatsvergleich Minuten statt eines Nachmittags.

## Vergessen Sie die Menschen nicht

Zahlen erfassen nicht alles. Nehmen Sie sich in der wöchentlichen Teambesprechung fünf Minuten Zeit für die Frage, was Gäste verwirrend fanden, und schreiben Sie die Antworten neben Ihre Zahlen. Zusammen zeigen sie, wo die Karte funktioniert, wo sie Aufmerksamkeit braucht und was Sie als Nächstes verbessern.
