Food-Fotos für die Speisekarte mit dem Handy: ein praktischer Leitfaden
Sie brauchen kein Studio, damit Ihre Gerichte auf dem Bildschirm so gut aussehen wie auf dem Teller. Ein Handy, ein Fenster und ein paar Gewohnheiten reichen für einheitliche, appetitliche Fotos.
In einer digitalen Speisekarte entscheidet oft das Foto über die Bestellung. Ein dunkles, unscharfes oder schief beschnittenes Bild lässt selbst ein großartiges Gericht müde wirken, ein klares, ehrliches Foto dagegen macht Appetit. Die gute Nachricht: Sie brauchen keine Profikamera. Ein aktuelles Smartphone, Tageslicht und eine feste Routine bringen Sie schon sehr weit.
Mit Tageslicht beginnen
Licht ist wichtiger als die Kamera. Fotografieren Sie tagsüber an einem großen Fenster und stellen Sie den Teller so, dass das Licht von der Seite oder leicht von hinten kommt. Schalten Sie Blitz und Deckenlicht aus, denn beides sorgt meist für einen Gelbstich und harte Schatten. Ist die Sonne direkt und zu grell, dämpfen Sie sie mit einer dünnen weißen Gardine oder einem Bogen Backpapier am Fenster. Ein weißer Karton auf der gegenüberliegenden Seite wirft Licht in die Schatten zurück.
Der richtige Winkel für jedes Gericht
- Direkt von oben: Pizza, Bowls, Salate, Flammkuchen und alles, dessen Schönheit oben liegt.
- Etwa 45 Grad: die meisten Tellergerichte, Pasta und Desserts, ungefähr so, wie ein sitzender Gast sie sieht.
- Von der Seite auf Augenhöhe: Burger, Schichttorten, Longdrinks und alles mit sichtbaren Schichten.
Machen Sie mehrere Aufnahmen aus leicht unterschiedlichen Höhen und wählen Sie die, die dem echten Gericht am nächsten kommt.
Ruhige Hintergründe
Ein schlichter Tisch, ein Holzbrett oder ein neutrales Tablett wirken besser als eine volle Restaurantszene. Entfernen Sie Handys, Kassenbons, Salzstreuer und Krümel aus dem Bild. Wischen Sie vor dem Foto den Tellerrand ab. Requisiten wie eine Gabel oder eine Serviette sind in Maßen in Ordnung, aber das Gericht muss immer klar die Hauptsache bleiben.
Die ganze Karte wie aus einem Guss
Einheitlichkeit zählt mehr als ein einzelnes Spitzenfoto. Legen Sie einen Untergrund, einen Winkel pro Kategorie und ein Bildformat fest, am besten quadratisch oder dasselbe Rechteck für alle Produkte, und bleiben Sie dabei. Fotografieren Sie mehrere Gerichte in einer Sitzung, damit das Licht ähnlich bleibt. Wenn Gäste durch die Karte scrollen, wirkt eine einheitliche Bildreihe professionell und erleichtert den Vergleich.
Sanft bearbeiten, dann fürs Web verkleinern
- Richten Sie das Bild gerade aus und schneiden Sie es auf Ihr Format zu.
- Passen Sie Helligkeit und Weißabgleich an, damit weiße Teller weiß aussehen und nicht bläulich oder gelblich.
- Erhöhen Sie bei Bedarf leicht den Kontrast, aber verzichten Sie auf starke Filter und übersättigte Farben.
- Exportieren Sie in einer sinnvollen Größe, zum Beispiel etwa 1200 Pixel an der langen Seite, als JPG oder WebP, mit einer Dateigröße von höchstens einigen hundert Kilobyte.
Kleine Dateien laden über mobile Daten schneller, und das merkt man, wenn Gäste am Tisch einen QR-Code scannen. In QR Menu Manager sind Produktfotos ganz normale WooCommerce-Produktbilder: Sie laden sie wie gewohnt hoch, und sie erscheinen in der Speisekarte, im Warenkorb und im Bestellverlauf.
Nehmen Sie sich einen ruhigen Nachmittag, fotografieren Sie eine Kategorie nach der anderen und ersetzen Sie zuerst die schwächsten Bilder. Kleine Verbesserungen über die ganze Karte summieren sich schnell.
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